Sonnenaufgang mit Gipfelkreuzglück

Drei Tage Pressereise mit vollem Programm. Und trotzdem ein Hochgenuss. Nach dem Fuldaradweg erradelten wir noch den Diemelradweg (besonders schön), den Ederseebahn-Radweg (fast eine Radschnellstraße!) und den Ederseeradweg. Rechts und links des Weges viele interessante Punkte, dazwischen immer wieder schöne Blicke. Wirklich empfehlenswert. In Usseln (Willingen, Hochsauerland) bin ich in den Sonnenaufgang auf den Kahlen Pön gelaufen – fantastisch. Gipfelkreuzglück.

Hier sieht man ein Gipfelkreuz

Fast wie in den Alpen: das Hochsauerland.

Lotta hat mir gefehlt. Es ist eine super schöne Gegend, für Hunde und zum Laufen ebenfalls bestens geeignet. Deswegen werden wir unsere letzte Sommerurlaubswoche nächste Woche auch noch dort verbringen. Alle zusammen. Mit Lotta.

Sie hat mich bei meiner Rückkehr natürlich freudigst begrüßt und am liebsten wäre ich, nach stundenlangem Warten auf verspätete und überhitzte Züge, noch mit ihr Laufen gegangen. Ging aber nicht, war schon zu spät und Lotta hatte ihren Abendlauf bereits mit meinem Mann am Kanal hinter sich gebracht. Mit der Möglichkeit, stets zu Trinken und sich im Wasser abzukühlen, geht das Laufen für sie auch bei diesen hochsommerlichen Temperaturen.

Auch ich brauche da ständig Flüssigkeit und hatte am Wochenende Not, den Vorrat für 22 Kilometer (Dr.-Marquardt-Laufplan!) mitzuschleppen. Die Lösung für mich sah dieses Mal so aus: Ein kleines Fläschchen mit 300 Millilitern Iso-Drink hinten für unterwegs in der Tasche, eine Flasche mit 500 Millilitern Iso-Drink und eine große Flasche Mineralwasser im Auto. Als Basislager quasi. Dort immer wieder vorbeigelaufen und nachgetankt, das hat gut geklappt.

Als Alternative könnte ich mal nach einem Trinkrucksack gucken. Vielleicht für die ganz langen Läufe mit mehr als 30 Kilometern sinnvoll?

Was meinst Du dazu?