Mit “Panic snap”

Also sowas! Genau das, was ich gestern geschrieben habe, ist heute Früh beim Morgenlauf passiert: Ich trabte mit Lotta ganz entspannt dahin, kein Feldhase weit und breit, Lotta komplett konzentriert auf unseren Lauf. Einfach wunderbar. Und plötzlich kommt ein großer Hund aus dem Gebüsch auf uns zugeschossen, natürlich frei, was sonst. Lotta fest im Visier. In letzter Sekunde konnte ich den Karabiner an Lottas Leine schnappen, aufmachen und sie freilassen. Die beiden haben sich freundlich beschnüffelt, sind einmal umeinander herumgetänzelt. Ich bin ein paar Schritte weitergelaufen, habe Lotta abgerufen und hatte sie ohne weiteres sofort wieder an der Leine. Lotta hört wirklich gut.

Was wäre gewesen, wenn ich den Karabiner nicht zu fassen bekommen hätte? Vielleicht gar nichts. Vielleicht wäre der andere Hund einfach wieder abgedreht. Vielleicht aber hätte es auch ein Riesenkuddelmuddel gegeben – und ich wäre mit von der Partie gewesen. Muss ja nicht sein.

Grund genug, mich heute mal auf die Socken zu machen und nach Alternativen zu unserer Laufleine zu suchen. Ein ganz schön schwieriges Thema, finde ich. Es gibt viele verschiedene Modelle, denen aber allen mindestens eines der Dinge fehlt, die ich gerne hätte. Entweder sind sie nicht gepolstert, oder die Leine ist viel zu lang. Eine Tasche für Handy, Taschentuch und Leckerli haben die wenigsten. Bei den üblichen Laufleinen nie vorhanden ist die Möglichkeit, die Leine schnell vom Bauch zu lösen.

Also bin ich dazu übergegangen, nach Dogscooting- oder Canicross-Ausrüstung zu suchen. Und da bin ich endlich bei einem Spezialausrüster fündig geworden. Ich habe gleich das ganze Programm bestellt: Bauchgurt, passende flexible Leine (maximale Länge 1,3 Meter) und das Wichtigste: einen “Panic snap”, der zwischen Leine und Gurt befestigt wird. Das werde ich nun mal testen und freue mich schon richtig drauf! Natürlich werde ich berichten …

Was meinst Du dazu?