Plastikkrause …

Oh je, die arme Lotta! Vor einigen Tagen kniff sie plötzlich ihr rechtes Auge zusammen und es sah auch geschwollen aus. Der Besuch bei unserer kompetenten Tierärztin (Frau Dr. Pox in Bemerode, www.docpox.de) erbrachte, dass sie eine Verletzung am Auge hat. Keiner weiß, wie sie sich diese zugezogen haben könnte! Vermutlich hat das Auge gejuckt und sie hat sich mit der eigenen Kralle beim Kratzen verletzt. Nun muss sie mehrmals täglich Augentropfen bekommen und – das Schlimmste – sie muss eine riesige, durchsichtige Plastikkrause um den Kopf tragen, damit sie sich am Auge nicht kratzen kann.

Oh je, oh je, das ist eine Tortur für sie! Überall stößt sie mit der Krause an, passt nicht in ihre Box im Wohnzimmer, kann nicht gut Fressen und Trinken. Draussen möchte sie gerne Schnüffeln, muss dafür aber stehenbleiben und den Kopf ganz gerade nach unten richten. Deswegen tut sie es nicht. Es ist wirklich kaum mit anzusehen!

Seit vier Tagen bin ich nicht mehr mit ihr gelaufen und musste allein meine Runden drehen. Das habe ich dann lieber im Hellen getan, ohne Lotta traue ich mich nicht in die dunkle Einsamkeit der frühen Morgenstunden. Da ich aber eh auf einer Kurzreise in Speyer war (eine wunderschöne Stadt ( www.speyer.de  ) mit tollen Hotels ( www.goldener-engel.de)) war das nicht so schlimm. Doch wie sollen wir beide die nächste Woche überstehen? Erst kommenden Montag darf die Krause voraussichtlich wieder ab!

Ich glaube, morgen Früh machen wir einen Test: Ich nehme ihr den Plastikeimer zum Laufen einfach ab. Sie läuft doch eh und hat gar keine Möglichkeit, sich am Auge zu kratzen. So bekommt sie trotz der Verletzung die Möglichkeit, sich zu bewegen und auch ein bisschen zu Schnüffeln. Sobald wir Zuhause sind, lege ich ihr die Krause wieder an. Blöd wäre es nur, wenn sie sich dagegen dann sträubt … Wir probieren es einfach aus!

Was meinst Du dazu?